Dieser Anhang soll einige der möglichen
Parameter erklären, die von bestimmten Treibern benötigt
werden. Wir weisen darauf hin, dass diese zusätzlichen Parameter in
den meisten Fällen nicht notwendig sind. Darüber hinaus finden
Sie in diesem Anhang eine Liste mit Netzwerk-Hardware und den von dieser
Hardware benötigten Modulen.
Wenn ein Gerät, das Sie verwenden möchten, einen dieser
Parameter benötigt und für dieses Gerät
keine Unterstützung in den Kernel einkompiliert
ist, kann der Parameter nicht auf die herkömmliche Weise zum
LILO-Bootbefehl hinzugefügt werden. Treiber, die als Module geladen
werden, benötigen die Angabe dieser Parameter beim Laden des Moduls.
Das Red Hat Linux Installationsprogramm bietet Ihnen die Möglichkeit, beim
Laden eines Treibers Modulparameter anzugeben.
Während der Installation von Red Hat Linux gibt es einige
Einschränkungen für Dateisysteme und andere Treiber, die vom
Kernel unterstützt werden. Nach der Installation werden alle unter
Linux verfügbaren Dateisysteme unterstützt. Während der
Installation unterstützt der modulare Kernel (E)IDE-Geräte
(einschließlich ATAPI CD-ROM-Laufwerken), SCSI-Adapter und
Netzwerkkarten. Des Weiteren werden alle Maustypen, SLIP, CSLIP, PPP,
PLIP, FPU-Emulation, Konsolenauswahl, ELF, SysV IPC, IP-Weiterleitung,
Firewalling und Benutzeraccountverwaltung, Reverse ARP, QIC-Bänder
und Paralleldrucker unterstützt.
 | Da Red Hat Linux die Installation auf vielen verschiedenen Hardware-Typen
unterstützt, sind viele Treiber (einschließlich der
Treiber für SCSI
-Karten,
Netzwerkkarten und viele CD-ROM-Laufwerke) nicht in den Linux-Kernel
integriert, der während der Installation verwendet wird. Sie
sind jedoch als Module verfügbar und
werden geladen, wenn sie während der Installation benötigt
werden. Falls erforderlich, können Sie während des
Ladevorgangs Optionen für diese Module festlegen. Diese Treiber
ignorieren alle Optionen, die für sie am
boot:-Prompt einstellen.
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Nach Abschluss der Installation möchten Sie möglicherweise
einen neuen Kernel erstellen, der Ihre Hardware-Konfiguration
unterstützt. Informationen zum Erstellen eines benutzerdefinierten
Kernels finden Sie in Abschnitt namens Erstellen eines benutzerdefinierten Kernels in Kapitel 2. In den
meisten Fällen ist ein solcher Kernel jedoch nicht notwendig.